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Fahrkunst / Driving
Mensch, Pferd und Wagen von
1700 bis heute
von Andres Furger

 

Olms-Verlag
Anzahl Seiten: 326
EAN: 9783487084848
ISBN: 978-3-487-08484-8

August 2009 erschienen










 


Klappentext:

Ein weiteres faszinierend schönes Buch vom einem der besten Kenner der Materie, und damit ein Lehr- und Nachschlagewerk für Experten, ein herrlicher Bildband für jeden Laien. Mit der Fahrkunst steht das lebendige Zusammenspiel von Mensch, Pferd und Wagen im Zentrum dieses Bandes. Zunächst wird den Ursprüngen des eleganten Kutschenfahrens in Italien nachgeforscht und danach das Aufblühen der Fahrkunst im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts beschrieben. Es folgt die Zeit der Perfektion in England und in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zum modernen Fahrsport. Die verschiedenen Fahrtechniken, die Entwicklung der Fahrleinen und der Gebisse werden ebenso vertieft dargestellt wie die Anspannungsarten und Geschirre verschiedener Länder. Damit schliesst das Werk bestens an die beiden Bände "Kutschen Europas" an. Dem heutigen traditionellen Fahren und den damit verbundenen Fragen ist das ganze letzte Kapitel gewidmet. Wie wichtig ist das Gesamtbild des Gespanns? Welcher Wagen passt zu welchen Pferden und Gelegenheiten? Auf solche Fragen gibt das Buch konkrete Antworten.


Fazit:
Ich persönlich finde es ein ganz tolles Buch, das einen ganz gewaltigen Einblick über die Entstehung der Fahrkunst gewährt. Sicher ein Buch, das immer wieder hervorgenommen werden kann und man entdeckt neues
.























Als Pferdestärken noch
starke Pferde waren

Jürgen Hagenkötter,
Uta-Marina Hagenkötter

Cadmos-Verlag
Anzahl Seiten: 127
EAN: 9783861274636
ISBN: 978-3-86127-463-6



























Autorentext
:
Jürgen Hagenkötter, geboren 1949 in Hamburg, hatte zunächst weder mit Pferden zu tun noch mit allem, was damit zusammenhängt. Das änderte sich 1985, als die Familie in der Nähe von Lauenburg einen historischen Resthof erwarb. Zu den vorhandenen ländlichen Geräten gesellten sich schnell die Kaltblutpferde. Jürgen Hagenkötter, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur, war nicht nur von den Arbeitsleistungen der Pferde auf dem Feld oder im Wald fasziniert, sondern ebenso vom ganzen Spektrum ihres Einsatzes in Industrie und Gewerbe-so sehr, dass seine Familie auf dem Hof das "Museum für die Arbeit mit Zugpferden" aufbaute, das heute eine internationale Anlaufadresse für Interessierte, andere Museen und Universitäten geworden ist. Homepage: www.zugpferdemuseum.deKlappentext
Wenn wir heute über das Miteinander der Menschen mit Pferden sprechen, stehen in der Regel die Freizeit oder der Sport an erster Stelle. Das war nicht immer so. Schauen wir gut 100 Jahre zurück, erschließt sich uns ein völlig anderes Bild. Eine Überschrift dafür zu finden, wäre nicht schwer: "Pferde überall". Und Pferde dort, wo wir sie überhaupt nicht vermuten: in der Industrie und im Gewerbe. Hier haben zu dieser Zeit weitaus mehr Zugpferde gearbeitet als in der Landwirtschaft. Tausende von ihnen unter Tage, Tausende im Postfuhrbetrieb, in Speditionen, Brauereien und Fabriken und natürlich auch beim Militär. Während vieler Jahrzehnte hatte unsere Industrialisierung vier Beine und vorne eine weiche "Schnauze". Dieses Buch macht deutlich, wie sehr wir auf die Kraft und das Mittun der Pferde angewiesen waren-ob beim Bau der Titanic, bei den Zechen, beim Warentransport über die Alpen oder auch "nur" bei der tagtäglichen Auslieferung der "bahnamtlichen Rollfuhrunternehmen". Bisher ist eine Anerkennung dieser gewaltigen Leistungen von Pferden und Fuhrleuten ausgeblieben. "Als Pferdestärken noch starke Pferde waren" holt dies nun in beeindruckender Weise nach. Viele erstmals veröffentlichte Fotos, die die besondere Zusammenarbeit zwischen Pferd und Mensch wieder lebendig werden lassen, prägen das liebevoll aufgemachte Buch. Aus den kurzweiligen Texten spricht die Sachkenntnis des Autors ebenso wie die Leidenschaft, die er den starken Pferden kaum zu erfassenden Leistungen entgegenbringt.














Kaltblutpferde
von Doris Baumann

Ulmer-Verlag
ISBN 3-8001-3598-1

September 2005 erschienen
















Text auf der Rückseite des Buches:

Die Zeiten, in denen Kaltblutpferde schwere Ritter oder grosse Lasten befördern mussten, sind vorbei. Doch ihre vielseitigen Talente wurden wieder entdeckt. So findet man Kaltblutpferde heute in der Landwirtschaft vor allem zum Holzrücken, im Reitsport und in der pferdegestützen Therapie. Dieses Buch porträtiert vierzig Kaltblutrassen und gibt einen Ueberblick über Kauf, Haltung, Pflege, Training und Verwendung.
- übersichtlich
- aktuell
- viele Farbfotos
Ein Muss für jeden Pferdefreund.

Fazit:
Ich habe das Buch sehr ansprechend gefunden. Es sind viele Infos von einer Person zusammengetragen worden, die viel Freude an den Kaltblutpferden hat. Es ist informativ, viele Rassen sind porträtiert. Es sind viele Tipps und hilfreiche Adressen zusammengetragen.
Sicher ein hilfreiches Buch für Leute, die sich mit dem Gedanken befassen, Kaltblut anzuschaffen, aber auch Kaltblutbesitzer finden hier noch gute Infos.





















Kaltblut
Pferde

von Angelika Schmelzer

Müller Rüschlikon-Verlag
ISBN 3-275-01534-6

Herbst 2005 neu erschienen






















Text auf der Rückseite des Buches:

Die Kaltblüter sind wieder da! Seit einigen Jahren werden die grossen Freunde des Menschen immer beliebter, ob als kalibrige, zuverlässige Reitpferde, als starke Fahrpferde oder als Arbeitstiere in der ökologischen Land- und Forstwirtschaft. Immer mehr Reiter und Fahrer wenden sich den charmanten Dicken zu und lassen sich von ihrem einzigartigem Charme fesseln. Doch nicht nur ihr liebenswürdiges Wesen, ihre typische kaltblütige Zuverlässigkeit und ihre Leistungsfähigkeit vor allem im schweren Zug lassen die Kaltblüter immer beliebter werden, für viele Pferdefreunde bringt die Beschäftigung mit Kaltblütern ein Stück längst verloren geglaubte heile Welt zurück. Damit die Partnerschaft mit diesen faszinierenden Pferderassen glücken kann, müssen Haltung und Fütterung, Ausrüstung und Ausbildung, Gesundheitsvorsorge und Pflege stimmen, und da gilt es, zahlreiche Besonderheiten zu beachten. Mit dem vorliegenden Buch erhält der Kaltblutpferdefreund umfassende Informationen zu allen wichtigen Aspekten einer "dicken" Freundschaft.
Angelika Schmelzer arbeitet als freie Journalistin, Buchautorin und Pferdefotografin. Ihr besonderes Interesse gilt neben den Kaltblutpferden der pferdegerechten Ausbildung sowie der artgerechten Haltung.

Fazit:
Das Buch ist die Ueberarbeitung des gleichnamigen Buches aus dem Jahre 2000. Das neue Format und die tollen neuen Fotos verwandeln das Sachbuch zu einem Schmöckerbuch, das sicher immer wieder durchgeblättert werden kann. Viele Infos, Adressen und Tipps sind hier nebst Rassenvorstellungen zusammengetragen.
Ein Buch für Kaltblutinteressierte und Kaltblutbesitzer. Absolut empfehlenswert.
























Schwere Jungs
Das Comeback der Kaltblüter

von Christiane Slawik

Cadmos-Verlag
ISBN 3-86127-383-7

Mai 2002 erschienen























Text auf der Rückseite des Buches:

Starke Pferde mit starkem Charakter
Waren die Kaltblutpferde in den 60er und 70er Jahren noch vom Aussterben bedroht, leben und arbeiten heute wieder weit über 8000 Kaltblüter in Deutschland.
Kaltblüter sind Pferde mit Charme, Temperament, enormen Bewegungen und viel Herz. Sie sind vielseitig einsetzbar: Vom Holzrücken über Zugleistungs- und Fahrwettbewerbe bis hin zu spektakulären Streitwagenrennen mischen sie in vielen Disziplinen des Pferdesportes mit. Auch Freizeitreiter haben Kaltblüter für sich entdeckt, denn vernünftig ausgebildet gehen sie nicht nur im Gespann, sonder auch unter allen Sätteln und in allen Stilrichtungen.
Deses mit faszinierenden Fotos ausgestattete Buch beschreibt die wichtigsten Aspekte rund um das Kaltblut von den Einsatzmöglichkeiten bis hin zu ihren speziellen Ansprüchen.

Die Autorin Christiane Slawik informiert über die wichtigsten Kaltblutrassen und zahlreiche traditionelle und zünftige Veranstaltungen, bei denen Kaltblüter im Mittelpunkt steht.
Christiane Slawik hat sich mit Leib und Seele der Pferdefotografie verschrieben. Seit ihrer Kindheit ist sie von Pferden begeistert und mittlerweile fast 30 Jahre in allen Sätteln zu Hause. Heute schreibt und fotografiert sie für mehrere internationale Fachzeitschriften und Verlage. Ihre Fotografien und Malereien wurden mehrfach ausgestellt.

Fazit:
Ein Buch, das eher als Bildband mit vielen Infos zu bezeichnen ist, das sicher auf für nicht Kaltblutangefressene ein kleiner Leckerbissen sein könnte. Am besten gefallen mir persönlich die "Wussten Sie, dass...." -Schriftblasen, die viele Spezialitäten und Eigenschaften von Kaltblutpferden bekannt geben.